Die Wellen des Pazifiks sind stark und schön. Sie spülen einen an den Strand zurück, doch ziehen sie einen auch aufs weite Meer hinaus. Deshalb ist Baden an diesen Stränden verboten, weil sehr gefährlich. Täglich müssen die Rettungsschwimmer ausrücken und Leute wieder ans Ufer schleppen. Deshalb hält man sich immer nur in Ufernähe auf, wo man mit den Füssen noch den Boden berühren kann. Und manchmal kommt dann so eine grosse Welle, zieht einem die Füsse weg und drückt einen mit voller Wucht kopfüber in den Sand. Aber man kann auch, wenn man den richtigen Zeitpunkt erwischt, mit der Welle mitschwimmen und dann surft man bäuchlings mit, bis man sozusagen am Ufer hängenbleibt. Die Badehose gefüllt mit einer Schubkarre voll Sand, stakst man dann wieder zurück ins Wasser. Und dort tummelt sich dann auch allerlei Getier, auf das man besser nicht drauftritt. Leider habe ich das nicht gewusst und musste dann schmerzhaft dafür büssen. Aus Erzählungen habe ich schon von den Manta Rays (Stingray) gehört und so wussten wir, dass ich schnell zu einem Arzt muss, der mir eine Betäubungsspritze verabreichen wird. Bis dies dann endlich geschah, geriet ich fast in eine Art Delirium. Interessante Erfahrung aber nicht zu empfehlen.
Seither war ich nicht mehr im Meer und schaue mir die Wellen, die Pelikane und die spektakulären Sonnenuntergänge vom Ufer aus an. Zuerst muss meine Furcht etwas abbauen und springe daher einfach in den Hotelpool. Bis zum nächsten Abenteuer.
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Kurz vor der Manta-Begegnung

 

 

Ungefähr so sieht das Tier aus

Beim Arzt

 

Dr. Chavez, sehr sympathisch!