Die Halbinsel Yucatan wurde erst spät für den Tourismus erschlossen. Insbesondere der Ort Cancun wurde am Reissbrett entworfen, sozusagen als zweites Acapulco. Es wird gebaut und gebaut und der Tourismus scheint – neben der Baubranche natürlich – die einzige lukrative Wirtschaft zu sein. Entlang der Maya-Route südwärts liegt Tulum, was wohl früher (wie Cancun) ein kleines Fischerdorf war. An dieser Küste wurde und wird ein Resort neben dem anderen gebaut. Das heisst, man fährt auf einer Strasse und sieht neben Gestrüpp (Urwald) nur Eingänge, die viel versprechen wollen. Wir waren für drei Tage in der „Posada del Sol“ in Tulum, weil das Meer so wunderschön ist, dass es fast weh tut. Und natürlich weil in Tulum eine prächtige Mayaruine zu besichtigen ist. Dies haben wir dann in der prallen Sonne gemacht, weshalb ein Hut unerlässlich ist. Nur die zahlreichen Iguanas können schadlos in den Steinen herumposieren.
Am Ausgang der Tempelanlage dann eine Vorführung der Voladores de Papantla, die zwar eigentlich eher in den Norden Mexicos gehören, anschauen. Oder man kann sich eine riesige Iguana auf die Arme legen und damit fotografieren lassen, oder mit einem geschminkten „Maya-Mann“, den man aber nicht in die Arme nimmt, oder man kann einfach eine Coca Cola trinken und dazu einen Hamburger essen.

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Ruinen von Tulum  

 

 

 

 

 

 

 

 

Aussicht von den Ruinen aus  

 

 

Voladores de Papantla  

 

 

 

 

Hotel Posada del Sol  

Hotelstrand  

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