Eine der grössten Städte der Welt. Wir haben sie uns zum Schluss aufgespart. Eingeschüchtert durch Hinweise bezüglich Kriminalität in den Strassen von DF, waren wir überrascht über die enorme Freundlichkeit der Leute, die wir angetroffen haben. Und da wir uns viel zu wenig auf die Stadt vorbereitet haben, buchten wir sogleich eine Sightseeing-Fahrt mit einem Doppeldeckerbus. Eine Tour geht drei Stunden und deckt nur einen Bruchteil der ganzen Stadt ab. Wir waren dennoch begeistert und deshalb haben wir anderntags gleich noch die Tour in den Süden gemacht (ca. vier Stunden) und am übernächsten Tag noch die obligate Tour zur Sonnen- und Mondpyramide in Teotihuacan. (inkl. Guadalupe-Kirche)
Im Anthropologischen Museum konnte man die verschiedenen Epochen der Menschheit bestaunen: es werden Modelle mit Schlachtszenen (Mammuth saignant) gezeigt und eine lebensgrosse Figur von „Lucy“. Dann viele Schätze und Replikate der Mayas, Tolteken, Azteken, etc. Am interessantesten fand ich dann aber die Abteilungen mit den verschiedenen Kulturregionen Mexicos. Zu jeder Kultur wurde u.a. eine Ballenberg-ähnliche Situation aufgebaut mit Puppen, die manchmal unheimlich echt aussehen.
Vom „Torre Latinamerica“ aus kann man sehen, dass die Stadt in einem Hochtal liegt und wie flüssiger Goldstaub an die umliegenden Berge hinaufgespült wurde. Täglich kommen mehr Menschen, um ihr Glück in DF zu versuchen. Der Valentinstag auf dem Zocalo hat uns einen kleinen Eindruck vermittelt, was eine Menschenmenge sein kann.

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